Home » PMK Unterkurs » Gestaltung von Angeboten in der heilpädagogischen Praxis

Gestaltung von Angeboten in der heilpädagogischen Praxis

Vorüberlegungen und Regeln

  • (Arbeits-)kleidung
    • Schürzen, Malkittel
    • Sportkleidung
    • Der Witterung angepasst
    • Wir gehen selbst als gutes Beispiel voran
  • Vollständigkeit des Materials
    • Alles in Reich- oder Sichtweite
    • Vorbereitungen je nach Einstufung
      • Gewöhnungsfähig: alles bereitstellen
      • Erfahrungsfähig: gemeinsames Holen und Bereitstellen
      • Sozial handlungsfähig: Vorbesprechen, Hilfe anbieten
    • Grundsätzlich: Dafür sorgen, dass alles da ist
  • Vernünftiges Werkzeug und Material
    • Geeignetes Material, z.B.
      • Messer, Töpfe für den entspr.echenden Zweck
      • Scheren (Rechts-/Linkshänder)
      • Bretter
      • Bälle (vorher aufgepumpt)
      • Vollständige Spiele
      • Etc.
    • Material wird nicht zweckentfremdet!
  • Schonender Umgang des Inventars
    • Selbst schonend damit umgehen
    • Anleiten zum schonenden Umgang
    • z.B.
      • Verwendung von Tischdecken
      • Kleidung schützen
      • Passende Materialien verwenden
      • Reste verwerten
  • Zweckmäßigkeit der Sitzordnung
    • Als Rechtshänder links vom Rechtshänder
    • Linkshänder umgekehrt
    • Wer am wenigsten Hilfe benötigt, sitzt
      am weitesten weg
    • Arbeiten im Stehen (Arbeitshöhe beachten!)
  • Lichtverhältnisse
    • Gutes und helles Licht
    • Keine starken Schatten
    • Licht z.b. beim Rechtshänder von Links
    • Sehr gut: indirekte Beleuchtung / Deckenfluter
  • Arbeitsplatz
    • Geeigneter Tisch
      • Höhe / Sitzhöhe
      • Größe
    • Füße am Boden
    • Wenig Ablenkung
    • Nicht im „Verkehrsweg“
  • Raumtemperatur
    • Der Tätigkeit angepasst
    • Unterschiedliches Temperaturempfinden
    • Bei Bewegungsangeboten lieber etwas kühler
    • Frischluft
    • Stoßlüften
    • V.a. Räume die selten genutzt werden
    • Nach dem Essen
    • Bei Verwendung von lösungsmittelhaltigen Material
  • Ablenkung
    • „Bitte nicht stören“
    • Ausweichraum
    • Evtl. aber auch Förderziel, dann im Gruppenraum
  • Unfall- und Verletzungsgefahr
    • Wichtig: Wo ist
      • Erste-Hilfe-Kasten
      • Feuerlöscher
    • Keine Stolperfallen
    • Ausreichen breite Gänge
    • Elektrogeräte und Kabel vorher kontrollieren
    • Nach Verwendung: Verbandsmaterial auffüllen (lassen)
    • Durchführungsort vorher überprüfen
  • Überblick über die Gruppe und die Gesamtgruppe
    • Aufmerksamkeit für den Einzelnen
    • Aufmerksamkeit für die Gesamtgruppe
    • Eigenen (Sitz)Platz entsprechend wählen
  • Verwendung der Materialien
    • Vorher überprüfen auf objektive Gefahren
      • Für Schutz(-Kleidung) sorgen
    • Gefahrenstoffverordnung beachten
      • Evtl. nur bestimmte zugelassene Materialien
      • V.a. bei Farben, Lacken, Pinselreiniger etc.
      • Wenn möglich Gefahrenstoffe vermeiden